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In diesem Bereich erfahren Sie alles relevante, was Sie über das Laden von Elektrofahrzeugen wissen müssen!

Elektroautos können auf verschiedene Arten geladen werden:

Per Steckdose

Per Wallbox

Per mobiler Ladestation

Per öffentlicher Ladesäule

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Das Elektrofahrzeug zu Hause laden! - So geht es sicher, schnell und komfortabel!

ein Überblick zu den Unterschieden, was zu beachten ist und was am funktionalsten ist:

Ein Elektrofahrzeug kann an jeder üblichen Schuko Steckdose (Haushaltssteckdose) mit 230 Volt geladen werden. Dafür notwendig ist ein spezielles Ladekabel mit Schutz- und Steuereinrichtung. Dieses wird in aller Regel bei der Auslieferung des Fahrzeugs mitgeliefert. Bezeichnet wird dieses Kabel mit "In-Cable Control Box" (ICCB).

Zu empfehlen ist das Laden des Fahrzeugs auf diese Weise jedoch nicht. Das begründet sich darin, dass die Hausinstallationen in aller Regel nicht auf eine solch erhöhte Dauerbelastung ausgelegt sind. Hinzu kommt die unkomfortabel lange Ladedauer des Akkus, die je nach beginnendem Ladezustand des Akkus zwischen 6 und 12 Stunden dauern kann.

Nach wie vor laden die Meisten aller Elektrofahrzeugbesitzer das Fahrzeug zu Hause. Wenn es schon zu Hause sein soll, dann sind alternative Lademöglichkeiten besser geeignet und schützen zugleich die Hausinstallation.

Die Alternative: Eine Wallbox

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Die Alternative Wallbox

Die Wallbox ist die effizientere, einfachere und auch sicherere Alternative zum "Notladekabel", wenn Sie zu Hause Ihr Elektrofahrzeug laden möchten. (Wallboxes finden Sie im Bereich Zubehör)

Wallboxen bergen den Vorteil, dass eine schnellere und somit effizientere Ladung des Fahrzeugs erfolgt. Einige Hersteller von Elektrofahrzeugen haben ebenfalls Wallboxen für zu Hause im Programm. Jedoch überwiegen die Hersteller aus dem Zubehörmarkt. Diese sind in der egel auf die Entwicklung und Herstellung spezialisiert und haben oftmals Zusatzfeatures zu bieten.

Angeschlossen wird die Wallbox zu Hause an den Dreiphasen-Wechselstrom mit 400 Volt, der in jeder Hausinstallation vorhanden ist, da auch Elektroherde solche Anschlüsse, die auch als Starkstromanschlüsse bezeichnet werden, benötigen. Vorausgesetzt alle drei Phasen des Anschlusses können genutzt werden, lassen sich Ladeleistungen von 11 Kilowatt (kW) bei 16 Ampere (A) und bis zu 22 kW (32A) erzielen. Je höher die Ladeleistung, umso kürzer die Ladezeit.

Ein Wermutstropfen ist das nicht überall jede Ladeleistung verbaut werden. Der Grund hierfür ist schlichtweg die Tatsache, dass nicht an jedem Standort ist das Stromnetz auf höhere Leistungen ausgelegt ist.

Seit dem 21.03.2019 ist die deutschlandweite Verordnung des §19 Niederspannungsverordnung (NAV) in Kraft getreten Diese regelt klar das Wallboxen beim örtlichen Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme angemeldet werden müssen. Zudem ist die vorherige Zustimmung des Netzbetreibers notwendig, wenn die Summen-Bemessungsleistung der Wallbox 12 Kilovoltampere je elektrischer Anlage überschreitet. Der Netzbetreiber ist in diesem Fall verpflichtet, sich innerhalb von zwei Monaten nach Eingang der Mitteilung zu äußern. Sie sollten daher die Einrichtung einer Wallbox vor Inbetriebnahme beim eigenen Netzbetreiber melden. Dies kann auch durch den Installateur der Ladeeinrichtung erfolgen.

Für Vielfahrer ist es sinnvoll, sich anstelle des serienmäßig mitgelieferten Notladekabels eine mobile Wallbox anzuschaffen und auch für jene die auswärts laden wollen und nicht wissen, ob sie am Fahrtziel eine Ladestation erwarten können. Diese mobilen Ladestationen gibt es in einer Vielzahl von Ausführungen, mit 16 und auch mit 32 Ampere, mit Ladeleistungen von 11 oder bis maximal bis 22 kW.

Wichtig ist zum Laden an der Schuko-Steckdose, dass man den Ladestrom reduzieren kann und die Steckdose nicht überfordert. Manche Hersteller arbeiten mit einer Temperaturüberwachung, manche Ladestationen erkennen aber auch automatisch, was die Installation hergibt. Hat eine solche mobile Ladestation einen roten oder blauen CEE, findet man mit einem Adapter auch Anschluss an die Haushaltssteckdose.

Öffentliche Ladesäulen

öffentliche Ladesäule

Öffentliche AC-Ladesäule

Anders als private Ladepunkte sind öffentliche Ladesäulen erheblich aufwendiger konzipiert.

Einerseits müssen sie extremen klimatischen Bedingungen sicher standhalten. Und andererseits haben sie den Regelungen und Vorgaben der aktuellen Ladesäulenverordnung (LSV) zu entsprechen.

Die LSV definiert „technische Mindestanforderungen an einen sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für Elektromobile“, so der genaue Titel der Verordnung.

Gemäß der LSV müssen alle AC-Ladesäulen (AC steht für Wechselstrom) mindestens mit dem europaweit normierten Stecker des Typ 2 ausgestattet sein. Andere Standards sind seither bei neu Ladesäulen nur noch als zusätzliches Angebot zulässig.

Laut de.statista mit Stand vom 02.01.2020 beträgt die Anzahl solcher Ladesäulen in Deutschland aktuell rund 17.860. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt lediglich 14.100. Dieser Wachstumstrend wird sich auch in den kommenden Jahren weiter fortsetzen.

An öffentlichen Ladesäulen müssen die Nutzer in der Regel für das Laden des E-Auto bezahlen, jedoch gibt es auch eine große Zahl von kostenfreien Ladepunkten. Doch so leicht wie beim Tanken ist das beim Laden des Elektrofahrzeugs (noch) nicht.

Derzeit gibt es je nach Betreiber der Ladesäule viele variierende Bezahlsysteme. Theoretisch und zum Teil auch praktisch muss der Elektrofahrzeugbesitzer mit jedem Betreiber, bei dem er laden möchte, einen Vertrag schließen. Dazu bekommt er eine Chipkarte und/oder eine App zur Autorisierung an der Ladesäule und zur Abrechnung des genutzten Ladestroms. Wer viel überregional mit seinem E-Auto unterwegs ist, braucht also viele verschiedene Bezahlkarten. Allerdings gibt es inzwischen auch überregional nutzbare Karten/Apps, die wir im entsprechenden Bereich der Tarife darstellen.

Einfacher wird es durch ein Bezahlnetzwerk. Das Netzwerk bündelt die Verträge mit Ladestrom-Anbietern, sodass der Kunde an allen Tankstellen des jeweiligen Netzwerks mit einer Bezahlkarte oder per Smartphone auch ohne Einzelvertrag zahlen kann.

Die LSV will das öffentliche Laden erleichtern und einen „diskriminierungsfreien Zugang“ zu jeder Ladesäule sicherstellen, also Laden und Bezahlen ohne gesonderte Anmeldung und Vertrag mit dem Betreiber der Ladesäule ermöglichen. Vorgesehen ist das Bezahlen entweder mit Smartphone, über eine Website, mit Kreditkarte, über PayPal oder mit Bargeld in unmittelbarer Nähe zum Ladepunkt.

Der große Unterschied zu Wallboxen und AC-Ladesäulen besteht bei Schnelladesäulen darin, dass DC Ladesäulen anstelle von Wechselstrom (AC) Gleichstrom (DC) verwenden. Durch einen Gleichrichter wird aus Wechselstrom (AC) aus dem Stromnetz bei diesen Säulen zu Gleichstrom (DC). Bei einer reinen Solartankstelle kommt der Gleichstrom aus einem Pufferspeicher. Hier fließt der Gleichstrom am Konverter des Fahrzeugs vorbei und wird unmittelbar in den Akku geleitet. Das Batteriemanagementsystem im Elektrofahrzeug kommuniziert in diesem Fall mit der mit der Ladesäule, um die Stromstärke für möglichst schonendes Laden zu steuern und abzuschalten, wenn der Akku voll geladen ist.

Da der Gleichstrom direkt und verlustarm in den Akku fließt, erzielt man signifikant höhere Ladeleistungen als im Direktvergleich zu Wechselstrom. Resultierend hieraus bedeutet dies erheblich verkürzte Ladezeiten. Die Leistungsspanne des einspeisenden Stroms in den Akku reicht inzwischen von 24 kW bis zu 350 kW in der Stunde.

Um es dem Vorbild Tesla mit seinen Superchargern gleich zu tun wollen deutsche Automobilhersteller an den Hauptverkehrsadern Ultra-Schnellladesäulen mit bis zu 350 kW errichten, um die Attraktivität von Elektromobilität voranzubringen. Die somit signifikant verkürzten Ladevorgänge bieten neben der Zeitersparnis und dem größeren Komfort noch den angenehmen Nebeneffekt, dass in 20 Minuten Ladezeit eine Reichweite von bis zu 300km nachgeladen werden kann. Das ist unwesentlich länger als die Betankung eines Verbrennungsmotors. Hierbei ist zu erwähnen, dass das Fahrzeug während des Ladevorgangs verlassen werden kann. Diese Zeit reicht dann für ein Telefonat, einen Kaffee oder auch für einen WC-gang.

Ladeinfrastruktur

VDA Ladeinfrasturkturen

VDA Ladeinfrasturkturen

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist wichtiger Bestandteil der Elektromobilität. Die Attraktivität von Elektrofahrzeugen hängt aus unserer Sicht in erster Linie von der Einfachheit der Nutzung und auch von der Dichte des Ausbaus ab - die Lademöglichkeiten des Akkus stellt also einen entscheidenden Faktor dar.

Hierbei geht es nicht nur um die Anzahl und Verteilung der Ladesäulen, sondern vor allem auch um die Benutzerfreundlichkeit. Entscheidend dafür sind ein ungehinderter Zugang, ein einheitliches, einfaches Bezahlsystem und die Ladedauer. Die Ladedauer und die Position der Ladesäule hängen von den unterschiedlichen Anwendungsfällen ab:

Das Laden zu Hause, beim Arbeitgeber, am Zielort, je mit kurzer oder langer Verweilzeit, sowie das Schnellladen unterwegs auf längeren Fahrstrecken.

Wie die Grafik rechts zeigt sind Ladevorgänge am Arbeitsplatz oder am Wohnort die häufigsten. Um die Ladevorgänge im privaten Raum(85%) zu gewährleisten muss die Elektromobilität künftig in das Bau-, Wohneigentums- und Mietrecht integriert werden.

Mit Inkrafttreten der Ladesäulenverordnung am 17. März 2016 wurde das Combined Charging System(CCS) zum Standard für alle Ladesäulen im öffentlichen Raum gemacht. Im Vorfeld haben einige Automobilhersteller erklärt, dass sie künftig alle Modell mit CSS produzieren werden. Das kombinierte Ladesystem gewährleistet sowohl das Laden an Normalladesäulen mit Wechselstrom(AC-Ladesäulen), als auch das Schnellladen mit Gleichstrom (DC-Ladesäulen). Damit können alle Anwendungsfälle abgedeckt werden.

Nach der BDEW-Erhebung vom April 2019 gibt es inzwischen 20.650 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte – davon 12 Prozent Schnelllader. Statistisch gesehen teilen sich damit ca. 10 Fahrzeuge einen Ladepunkt.

In der BDEW-Erhebung wurden neben den Ladesäulen im öffentlichen Raum auch Ladesäulen auf öffentlich zugänglichem Privatgelände (Parkhäuser, Supermarkt-Parklätze usw.) erfasst.

Kosten einer Aufladung

Von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist man natürlich die Verbrauchs-Angabe pro 100 Kilometer gewohnt. So kann anhand des Literpreises leicht errechnet werden, wie viel eine Fahrt über 100 Kilometer kostet. Beim Elektroauto sieht das etwas anders aus. Die einfachste Rechnung betrifft die Haushaltssteckdose:

Bei einem Strompreis von 29,99 Cent pro Kilowattstunde (3-Jahresdurchschnitt) kostet die Aufladung für 100 Kilometer zu Hause etwa 4,50 Euro und dauert beim Nissan Leaf 5 bis 6 Stunden. An einigen Stromtankstellen wird jedoch pro Stunde abgerechnet. Hier wird es dann etwas komplizierter. Mit einem Typ 2-Stecker (1-phasig) dauert eine volle Aufladung beim BMW i3 etwa 4 bis 5 Stunden und kostet mit der Charge NOW Ladekarte 4 Cent pro Minute, also 2,40 Euro pro Stunde.

Eine volle Aufladung kostet demnach bei 5 Stunden 12 Euro. Teilt man diesen Preis noch durch die Reichweite von 250 Kilometern, dann kostet ein Kilometer also etwa 4,5 Cent. Dementsprechend ist bei einer vollen Aufladung eher ein Pauschal-Preis zu empfehlen. Der Pauschal-Preis pro Ladevorgang liegt aktuell zwischen 5 und 10 Euro und macht somit vor allem Sinn, wenn Sie das Auto vollständig aufladen.

Reichweite

Aufladung / Betankung

Füllmenge

Preis pro Einheit

Preis pro km

250 km

Benzin

20 Liter

1,40 € pro Liter

11 Cent

250 km

Strom (Naturstrom)

30 kWh

5,90 € pro Ladung

2,4 Cent

250 km

Strom (Charge Now)

5 Stunden

2,40 € pro Std.

4,5 Cent

250 km

Strom (Haushaltssteckdose)

13 Stunden

29,99 Cent pro kWh

3,6 Cent

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