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Alles zu Wallboxen - Informationen und unsere angebotenen Produkte!

Es ist schon eine spannende Angelegenheit mit der Elektromobilität in Deutschland. Eine Reise durch die Themen der Elektromobilität kann schnell zum Sport werden. Mann möchte immer mehr, immer bessere Informationen zu Fahrzeigen, einem Test, Integrationsmöglichkeiten in ein Smart Home und so weiter haben. Immer mehr E-Autos kommen auf die Straßen, die Installation von öffentlichen Ladestationen wird täglich ausgebaut, damit ein Elektroauto auch geladen werden kann. Denn auch im Eco Modus von einem Fahrzeug ist der Akku des E-Autos irgendwann leer und muss zum Laden an eine Ladestation. Also wo geht die Reise mit der Elektromobilität hin?

Und hier setzen wir ein:

Bei einem Verbrennungsmotor ist es normal; Der Tank ist leer und ran an die Tankstelle zum Auftanken, bezahlen und fertig. Bei einem Elektroautos ist es ähnlich, nur das dieses nicht getankt sondern geladen werden muss. Im Idealfall geschieht dies zu Hause, soweit die Möglichkeit vorhanden ist. Das kann mit einer Wallbox, mit einer mobilen Ladestation oder über das meist vom Hersteller mitgelieferte Ladekabel an einer Haushaltssteckdose erfolgen, was aber nach Zahlreichen Tests z.B. beim ADAC oder Stiftung Warentest und auch aufgrund der reinen Physik einer normalen Hausinstallation nicht zu empfehlen ist. Davor sollten Sie jedoch unbedingt den Anschluss, die Leitungen und die Belastbarkeit des Stromnetzes in Ihrer Hausinstallation von einem Fachmann überprüfen lassen. Denn: nicht jede Steckdose ist für die hohe Belastung geeignet. Zusätzlich benötigen Sie ein Ladekabel mit In-Cabel-Controllbox (In-Cable Control Box, kurz: ICCB), das den Ladevorgang steuert und unter anderem in Bezug auf die Ladeleistung kontrolliert. Doch wie bereits erwähnt, ist diese Ladelösung nicht wirklich alltagstauglich. Warum? Das Laden an der Haushaltssteckdose dauert durch die geringe Ladeleistung von 2,3 kW, die übertragen werden kann, sehr lange. Zumal durch den Ladevorgang und die durch die Verwendung benötigte Ladeleistung eine sehr starke Belastung der Installation des Hausnetzes verursacht. Im schlimmsten Fall kann es zu Kabelbränden und Kurzschlüssen führen. Deshalb wird das ICCB-Kabel auch als Notladekabel bezeichnet. Sowohl Experten als auch Automobilhersteller empfehlen das Aufladen an einer Ladestation oder an einer Wallbox. Letztere ist für den Nutzer wohl die komfortabelste Art des Ladens.

Vor dem Kauf einer Wallbox sollte man jedoch wissen was dies genau ist welche Arten von Wallboxen es gibt und wie die richtige, z.B. hier bei uns im Shop zu finden ist. Die richtig ausgewählte Ladestation begleitet Sie schließlich über Jahre!

Was ist eine Wallbox überhaupt?

Bei einer Wallbox handelt es sich um eine Ladestation für zuhause, die – wie der Name schon sagt – an der Wand in der Garage oder unter dem Carport angebracht wird. Sie verbindet Ihr Elektroauto mit dem Stromnetz. Auch (Wand-) Ladestation oder Wall Connector sind gängige Bezeichnungen. Es gibt sie sowohl für den Innen- als auch Außenbereich. Wallboxen können im Eigenheim installiert werden und in Eigentümergemeinschaften bzw. Miethäusern auch in Tiefgaragen oder an Stellplätzen, was jedoch der Zustimmung des Vermieters, der Hausverwaltung oder der Eigentümergemeinschaft bedarf.

Welche Arten von Wallboxen gibt es?

In Deutschland wird das Stromnetz wie im restlichen Europa mit Wechselstrom betrieben. Bei der Ladung eines E-Autos wird jedoch Gleichstrom benötigt, da der Strom zum Laden von Batterien immer in eine Richtung fließen muss. Dieses Problem löst ein Gleichrichter, also einen Konverter, der den Wechselstrom zu Gleichstrom umwandelt. Dieser Vorgang wird vom Ladegerät automatisch durchgeführt.

Man unterschiedet bei Ladestationen grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Ladearten:

• AC-Ladestationen (Wechselstrom)

• DC-Ladestationen (Gleichstrom)

Bei AC-Ladestationen sind Ladeleistungen zwischen 3,7 und 44 kW möglich. Die Batterie wird mit Gleichstrom geladen, und mit Hilfe eines Gleichrichters der Wechselstrom innerhalb des Elektrofahrzeuges in Gleichstrom umgewandelt. Diese Art von Ladestation hat sich im städtischen Bereich aber auch in Privathaushalten als Standard etabliert. Für den Betrieb einer Wallbox in der heimischen Umgebung ist diese Variante zu empfehlen.

Bei einer DC-Ladestation wird der Strom schon innerhalb der Ladestation in Gleichstrom umgewandelt. Ladeleistungen zwischen 20 und 350 kW sind bei dieser Ladeform möglich. Solche Ladestationen sind aufgrund ihrer höheren Ladeleistung in der Regel kostenintensiver. Sie finden vor allem an Autobahnraststätten und öffentlichen Plätzen Verwendung, da dort ein schneller Ladevorgang von Nöten ist. Je nach Gewerbefor ist diese Variante im gewerblichen Umfeld zu empfehlen, wenn zum Beispiel die Customer Convenience erhöht werden soll oder auch nicht kostenfreie Ladeplätze bereitgestellt werden sollen.

Warum sollten Sie eine Wallbox als Ladelösung wählen?

Der wohl größte Vorteil der Wallbox, der eigenen heimischen Ladestation ist wohl die bequeme Tatsache das Fahrten zur (Strom-) Tankstelle entfallen und somit Zeit und auch Geld gespart wird. Denn Ladestationen, die zu Hause installiert sind und Ihr Fahrzeug laden werden mit dem normalen kWh Preis des Hausanschlusses abgerechnet. Anders als bei öffentlichen Ladestationen, die oftmals kostenintensiver sind als der Hausstrom. Des Weiteren stellt eine Wallbox deutlich höhere Ladeleistungen (bis zu 22 kW) als eine Haushaltssteckdose bereit. Der hieraus resultierende Vorteil ist, dass bis zu 10 mal schneller geladen werden kann und dies auch noch sicher durch eine geschützte Installation eines Fachmanns. Das verhindert im worst case bei einem Kabelbrand das Abbrennen des geleibten Elektroautos. Zumal die Wallbox durch die integrierte Elektrotechnik auf hohe Dauer-Ladeleistung ausgelegt ist und zudem effizientes Laden von Elektroautos ermöglicht. Ein FI-Schutzschalter bzw. eine Fehlerstrom- Schutzeinrichtung (RCD) verhindern zum Beispiel, dass Sie einen gefährlichen Stromschlag bekommen, wenn eine Leitung defekt oder ein Kontakt feucht geworden ist.

Doch auch hier muss zwingend ein Fachmann die Installation übernehmen. Er überprüft die Voraussetzungen im Haushalt und klärt, ob alle Anschlüsse und Kabel die Dauerbelastung aushalten. Denn auch bei der Anbringung einer Ladestation gibt es einiges zu beachten: etwa die Art des Netzes, wo am Haus die Zuleitung ist und wo der ideale Platz für die Ladestation aus sicherheits- und installationstechnischer Sicht ist. Gerne helfen wir Ihnen mit unseren Service- und Dienstleitungen auch hier weiter. Unter Umständen müssen im Privathaushalt gesetzliche Rahmenbedingungen eingehalten werden, die in der Ladesäulenverordnung (LSV) festgelegt sind. Übernimmt ein Fachbetrieb die Installation, haftet dieser dann auch für den korrekten Einbau.

Worauf sollten Sie beim Kauf einer Wallbox achten?

Entscheidend für den Kauf einer Ladestation ist vor allem das Elektroauto, das daran aufgeladen werden soll. Denn E-Autos weisen unterschiedliche Spezifikationen auf. Der wichtigste Faktor ist die Ladeleistung des Fahrzeugs. Hier reicht die Spanne von 3,7 kW bis 22 kW. Je nach E-Auto bzw. Batteriekapazität kann die Dauer eines Ladevorgangs dadurch sehr unterschiedlich sein.

Der ADAC gibt dazu folgendes Beispiel:

„Dauert das Laden eines leeren 30-kWh-Akkus mit einer Wallbox simpelster Auslegung (230 V, einphasig, 16 A, 3,7 kW) mindestens zehn Stunden, reduziert sich der Ladevorgang bei höherwertigen Wallboxen (400 V, dreiphasig, 16 A, 11 kW) auf rund drei Stunden. Die 11 kW Option entspricht dem Anschluss an eine 400 Volt- Leitung – wie etwa beim Küchenherd üblich.“

Außerdem wichtig: Es gibt Wallboxen mit und ohne fest angebrachtes Ladekabel. Die Variante mit Kabel ist bequemer, da Sie nicht jedes Mal das im Auto liegende Kabel herausholen müssen. In diesem Fall muss der Stecker jedoch auch zum Fahrzeug passen.

Am verbreitetsten unter den europäischen Autoherstellern ist der Typ-2-EU-Stecker, auch Mennekes-Stecker genannt, mit dem die meisten Ladestationen ausgestattet sind. Dieser Stecker wurde speziell für das Laden von Elektroautos entwickelt. Zusätzlich zum Strom tauscht er auch Informationen mit dem Auto aus. Insbesondere auf dem asiatischen Markt (zum Beispiel bei KIA oder Nissan) ist auch der Typ-1-Stecker gängig. Hierfür wird ein passendes Anschlusskabel mit einem sogenannten Euro-Stecker angeboten, das auf der einen Seite einen Typ 2-Stecker und auf der anderen Seite einen Typ 1-Stecker hat. das ist hilfreich, jedoch kein Muss. Es gibt auch Adapter um solche Unwegsamkeiten zu lösen.

Darüber hinaus gibt es einige optionale Funktionen, über die Sie sich im Vorfeld Gedanken machen sollten. Befindet sich Ihre Wallbox zum Beispiel nicht in einer abschließbaren Garage, empfiehlt sich ein Zugangsschutz via RFID, Web-App oder auch Schlüssel. So wird sichergestellt, dass Ihre Wallbox zum Laden nur an Berechtigte freigegeben wird. Außerdem gibt es Wallboxen, die über eine PV-Anlage (Solaranlage) in Ihrem Smart Home zusammenarbeiten. Dann kann die Wallbox mit Sonnenenergie gewonnenem Strom laden.

Tipp: Wallboxen müssen über besondere Fehlerstrom-Schutzschalter verfügen. Achten Sie beim Kauf Ihrer Wallbox darauf, dass ein solcher FI-Schalter integriert ist. Ansonsten muss dieser separat dazu gekauft werden, was jedoch auch durchaus möglich und manchmal sogar von Vorteil ist, Denn geht ein integrierter Schalter der Wallbox einmal kaputt, so ist gleich die ganze Ladestation betroffen. extern liegende FI-Schalter haben den Vorteil, dass bei Störungen ein Austausch einfacher ist.

Wie sind die Kosten für eine Wallbox?

Die Kosten für eine Wallbox setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen: Kosten für die Ladestation, Kosten für weitere notwendige Komponenten, Kosten für die Installation, Kosten für die Abnahme des Ladesystems durch einen Fachmann. Etc.

Die Preisspanne von Wallboxen ist groß – und reicht von etwa 500 bis über 10.000 Euro. Das liegt an verschiedenen Faktoren, wie Zusatzausstattungen wie Bezahlsystem usw., die je nach Bedarf ins Geld gehen. Die Installationskosten kommen dazu, und belaufen sich auf etwa 800 bis 1.600 Euro, je nach Randbedingungen.

Tipp: Außerdem gibt es Förderungen von der Förderbank KfW sowie von verschiedenen Bundesländern, Gemeinden und Stromanbietern. Der ADAC hat eine Liste mit den aktuellen Förderungen von Elektroautos und Wallboxen zusammengestellt, wo Sie sich informieren können oder Sie erhalten von uns, für Ihre spezielle Ladestation, Ihren Wohnort eine Gesamtübersicht aller aktuell zur Verfügung stehenden Förderungen, Zuschüsse und Angebote zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland.

Welche Zusatzfunktionen kann eine Wallbox haben?

  • Das integrierte Ladekabel - Wir persönlich würden keine Ladestation ohne integriertes Kabel verwenden wollen, da es mir zu umständlich wäre, das Kabel zu jedem Ladevorgang aus dem Kofferraum zu holen und anschließend wieder einzupacken. Beim Laden bei schlechtem Wetter wird das Kabel nass und dreckig, es muss zunächst gereinigt werden bevor es wieder im Kofferraum verstaut werden kann. Bei einer Wallbox mit einem integrierten Ladekabel gestaltet sich der Vorgang einfacher. Ähnlich wie beim Tankvorgang, verbindet man sein Auto mit der Ladestation. Nach dem Laden bzw. vor der Fahrt wird das Kabel einfach über einen Schlauchhalter gehängt. Sollte man sich für eine Wallbox mit integriertem Ladekabel entscheiden, muss die erforderliche Kabellänge unbedingt beachtet werden, damit man ohne Probleme den Ladeanschluss seines E-Autos erreichen kann. Es gibt natürlich auch Argumente gegen ein festes Kabel. Es besteht die Gefahr des Diebstahls bzw. der Beschädigung.

  • Wallbox mit Zugriffsschutz bzw. Ladefreigabe - Falls die Ladestation frei zugänglich am Haus steht, sollte man überlegen, ob ein Zugriffsschutz benötigt wird. Dieser verhindert, dass fremde Personen ihr Fahrzeug an Ihrer Ladesäule auf Ihre Kosten laden können. Der Schutz erfolgt üblicherweise über einen Schlüssel oder über eine RFID-Karte. Dadurch ist das Laden des Elektroautos nicht ohne vorherige Autorisierung über eine Chipkarte oder mit einem Schlüssel an der Wallbox möglich.

  • Integrierter Energiezähler in der Wallbox - Manche Wallboxen verfügen über einen integrierten Energiezähler, an dem diverse Leistungsdaten abgelesen werden können, wie zum Beispiel den momentanen Verbrauch oder den Gesamtverbrauch. Alternativ bietet sich auch der Einbau eines Energiezählers in der Unterverteilung an, um die Verbrauchswerte der Ladestation abzulesen.

  • Wallbox mit Abrechnungsservice - Falls Sie beabsichtigen Ihre Wallbox für die Öffentlichkeit freizugeben, ist eine Ladestation mit integriertem Abrechnungsservice bzw. mit einer OCPP (Open Charge Point Protocol) Schnittstelle zu empfehlen. Dort stellen Sie im Backend System einfach Ihren verlangten Strompreis ein (z.B. 0,30€/kW) und erlauben Fremden bzw. dritten Personen, die Ladestation gegen Bezahlung zu nutzen. Die gesamte Abrechnung übernimmt dann der Abrechnungsservice bzw. das OCPP Backend System. Sie erhalten dann monatlich das Geld für Ihren „verkauften“ Strom bequem auf Ihr Konto überwiesen. Für diese Zusatzfunktion fällt bei manchen Anbietern allerdings eine monatliche Gebühr an. Eine Wallbox mit diesem Service eignet sich gut, um den Arbeitgeber für eine Lademöglichkeit an der Arbeitsstätte zu begeistern. Dieser hat dann keinen bis sehr wenig Aufwand, um die Ladestation zu betreiben und Sie können während der Arbeitszeit Ihr Elektroauto laden.

  • Smart Wallbox - Ladestation mit App- oder Online- Funktionen - Legt man Wert auf einen Online Zugriff per App oder Webbrowser, bietet es sich an auf eine Wallbox mit integrierter Kommunikationsschnittstelle zurückzugreifen. Mit dieser Schnittstelle kann man bequem auf die Daten seiner Ladestation zugreifen und diese auswerten. Am verbreitetsten ist der WLAN bzw. LAN-Anschluss (Netzwerkkabel mitziehen nicht vergessen), sowie der Zugang über eine eingebaute Sim-Karte (3G/4G). Viele Wallboxen sind dadurch auch aus der Ferne jederzeit erreichbar und steuerbar. Jedoch auch Bluetooth ist eine praktische und sinnvolle Ausstattung! Über solch einen Kommunikationszugriff erhält man umfangreiche Ladestatistiken sowie die Möglichkeit, den Ladevorgang zu steuern und zu überwachen.

Welche Schutzfunktionen sind für den Betrieb einer Wallbox nötig?

Für jeden Anschlusspunkt (Steckdose / Wallbox) ist nach DIN VDE 0100-722 eine eigene Fehlerstromschutzeinrichtung (FI-Schutzschalter bzw. RCD Typ-A) mit einem Bemessungsfehlerstrom I∆n ≤ 30 mA zu installieren. Zusätzlich ist ein Schutz gegen das Auftreten von glatten Gleichfehlerströmen (DC-Fehlerschutz) >6mA vorzusehen.

Viele Hersteller statten Ihre Ladestationen bereits mit integrierten Schutzvorrichtungen aus. Dadurch entfallen diese Schutzmaßnahmen bei der Montage in der Unterverteilung bzw. im Zählerschrank. Enthält die Wallbox z.B. bereits eine Gleichstromfehler- Erkennung (DC-Fehlerschutz), einen FI Typ A-EV oder einen FI Typ B, wird neben dem Leitungsschutzschalter nur noch ein einfacher und kostengünstiger FI Typ A benötigt. Sollte die Wallbox nicht bereits vom Hersteller mit einem Schutz gegen DC-Fehlerströme >6mA ausgestattet sein, ist dies bei der Installation zu berücksichtigen.

Der Leitungsschutzschalter

Der Leitungsschutzschalter, oft auch Sicherungsautomat genannt, dient dazu Kabel bzw. Leitungen sowie elektrische Betriebsmittel vor Kurzschluss sowie Überlast zu schützen. Der Einsatz von Leitungsschutzschaltern (LS-Schaltern) ist gemäß DIN VDE 0100 vorgeschrieben.

Der Fehlerstrom Schutzschalter (RCD) FI Typ-A

Der FI-Schutzschalter überwacht den Strom des Verbrauchers (z.B der Wallbox). Wird eine Differenz zwischen dem zu- und abfließenden Strom >30mA festgestellt, löst der FI-Schutzschalter blitzschnell aus und unterbricht damit die Stromzufuhr. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Fehlerstrom durch die Berührung eines defekten Kabels über den Menschen zur Erde abfließen kann.

Der Gleichstromfehlerschutzschalter FI-Typ A-EV oder FI Typ-B

Viele Hersteller statten Ihre Ladestationen bereits mit integrierten Schutzvorrichtungen aus. Dadurch entfallen diese Schutzmaßnahmen bei der Montage in der Unterverteilung bzw. im Zählerschrank. Enthält die Wallbox z.B. bereits eine Gleichstromfehler- Erkennung (DC-Fehlerschutz), einen FI Typ A-EV oder einen FI Typ B wird neben dem Leitungsschutzschalter nur noch der kostengünstige FI Typ A benötigt. Verfügt die Wallbox über keinen DC-Fehlerschutz ist dieser durch einen FI Typ-A-EV oder FI Typ-B bei der Montage zu berücksichtigen.

Wallbox FI-Schutzschalter Typ A-EV

Falls bereits eine CEE Steckdose (380/400V Starkstromsteckdose) vorhanden ist kann diese auch zur Installation der Wallbox genutzt werden. Je nach Leistung der Steckdose (16A oder 32A) lässt sich daran eine 11kW (16A CEE) oder eine 22kW Wallbox (32A CEE) betreiben. Beim Wallbox Kauf sollte auf eine integrierte Gleichstromfehler Erkennung (DC-Fehlerschutz) geachtet werden, da diese ansonsten kostspielig in der Unterverteilung nachgerüstet werden müsste. Der Anschluss einer fest installierten Wallbox an eine CEE Steckdose ist nicht 100% normgerecht und müsste eigentlich über eine weitere Anschlussdose erfolgen.

Wie funktioniert eine Wallbox?

Wallboxen laden Elektroautos mit Wechselstrom (AC) und verfügen in der Regel über einen einzelnen Ladepunkt mit einem Typ 2-Stecker. Für das Laden wird einfach das Ladekabel des Elektrofahrzeugs genutzt. Die meisten Modelle können aber auch gleich mit einem fest installierten Ladekabel bestellt werden. Jede Wallbox verfügt über einen "Electric Vehicle Charge Controller", also eine Einheit, die im Zusammenspiel mit dem Auto das Aufladen des Elektroautos daheim überwacht und steuert. Die Ladestation schaltet auch erst den Strom frei, wenn die Verbindung zum Auto besteht – das sorgt für zusätzliche Sicherheit. Dabei wird auch die Ladeleistung geregelt. Darüber hinaus haben alle in Deutschland zugelassene Wallboxen einen Leitungsschutzschalter, der das Ladekabel vor Überlastung schützt. Zudem muss ein Fehlerstrom-Schutzschalter - ein sogenannter FI-Schalter – vorhanden sein, der die Wandladestation, das Elektroauto und die Leitungen vor gefährlichen Fehlerströmen schützt. Dieser Schalter muss entweder separat installiert werden oder ist, wie oben schon erwähnt, bereits in der Wallbox integriert. Ist die private Elektroauto-Ladestation am Haus oder in der Garage angebracht, funktioniert das Laden des Elektroautos denkbar einfach: Stecker rein und los geht es.

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