Tipps zum Kauf einer Wallbox / Ladestation für das Elektroauto

Dirk Schönenborn - greenmobility24 Geschäftsführer Samstag, 18. Juli 2020 von Dirk Schönenborn - greenmobility24 Geschäftsführer

Der umfassende Ratgeber zum Kauf einer Wallbox

Was Sie über Wallboxen und die richte Auswahl wissen müssen!

Die Elektromobilität gewinnt in diesem Jahr, dem Jahr 2020, mehr und mehr an Bedeutung. Ließen sich die Automobilhersteller bis Ende 2019 noch Zeit, rein elektrische Automodelle auf den Markt zu bringen, so ist 2020 das Jahr der Elektromobilität und der Elektroautos. Zwar ist es wegen der aktuellen Covid19-Lage etwas gebremst, doch ein Anstieg des Interesses ist deutlich zu spüren. Warum das so ist? Seit dem Jahr 2020 haben Automobilhersteller die Verpflichtung ihre CO2 Flottenbilanz zu senken. Erreichen Sie nicht die vorgeschriebenen Werte, so drohen empfindliche Strafen. Da 2019 der Verkauf von rein elektrischen und Hybridfahrzeugen noch nicht in die Berechnung einflossen, so ist das ab dem 01.01.2020 anders. Jedes verkaufte Elektro- oder Hybridfahrzeug wird in die Berechnung der Flottenbilanz einbezogen. Somit stehen die Hersteller unter Druck, durch Verkäufe jener Fahrzeuge, die Flottenbilanz auf die vorgegebenen Werte zu bringen. Aber die Elektromobilität wird in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen, ebenso wie die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Interessierte an der Elektromobilität müssen sich hierbei jedoch nicht einfach nur die Frage stellen, welches Elektroauto – ein Tesla, ein VW, Audi oder Ford, etc. seinen Weg in die heimische Garage finden soll, sondern auch, wie sich die Lademöglichkeiten gestalten. Die einfachste, beste und sinnvollste Lösung für ein flexibles, wie auch unabhängiges Laden ist eine Wallbox. Im folgenden erfahren Sie, was eine Wallbox ist, wie sie funktioniert, welche Gründe für eine Wallbox sprechen und vieles mehr. Wir von greenmobility24 kennen die meisten Fragen rund um dieses Thema und möchten hier nun für Sie den bestmöglichen Ratgeber anbieten, der die Nutzung einer intelligenten Ladestation so allumfassend behandelt, wie nur möglich.

Was ist eine Wallbox eigentlich?

Eine Wallbox ist eine an einer Wand oder einer Stele angebrachte Ladestation für die Heimnutzung als Ladepunkt, die ein Elektroauto mit dem Stromnetz verbindet. Eine Wallbox hat viele Bezeichnungen, die mitunter etwas verwirrend sein können. Sie wird auch Wandladestation, Wall Connector oder intelligente Wandladestation genannt

Die Verwendung dieser Wandladestation ist sowohl für den Außenbereich, wie z.B. am Stellplatz vor dem Haus, wie auch im Innenbereich geeignet. Der Innenbereich umfasst dabei dann die heimische Garage, die Tiefgarage im Mehrfamilienhaus oder bei der Arbeit etc.

Die Wandladestation dient als Schnittstelle zwischen dem häuslichen Stromnetz und dem Ladekabelstecker, meist Typ 2, und sorgt für eine sichere und reibungslose Kommunikation zwischen Strominfrastruktur der Hausinstallation, dem Ladekabel und der Ladelektronik des Elektroautos. Das Ladekabel ist in der Regel fest in die Wallbox integriert. In Deutschland findet üblicherweise der Stecker Typ 2 (Mennekes-Stecker) Verwendung. Der Typ 1 Stecker ist vermehrt in den USA und in Asien anzutreffen. Jedoch gibt es einige Fahrzeugmodelle in Europa, die noch mit diesem Stecker ausgerüstet sind.

Aus welchen Komponenten besteht eine Wallbox?

Komponente

Erklärung

Ladepunkt(e)

Abhängig von der Ausführung hat eine Wallbox ein bis zwei Ladepunkte des Typs 2 für Wechselspannung. Es gibt jedoch auch Mischformen, bei denen sowohl ein Typ 1 Stecker, wie auch ein Typ 2 Stecker installiert sind. Andere Varianten haben eine Ladesteckdose des Typs 2. Hier ist kein Ladekabel verbaut, sondern man nutzt das vom Hersteller des E-Autos mitgelieferte Kabel.

LED-Anzeige

Die LED-Anzeigen über den Ladepunkten zeigen den Status des Ladevorgangs an. Die meisten Wall Konnektoren sind mit einer solchen ausgestattet. Sie zeigen während des Ladevorgangs an, welchen Status die Wandladestation gerade hat. z.B. grün: das Fahrzeug lädt, orange / rot: es liegt eine Störung vor, blau: das Fahrzeug ist fertig geladen. Andere Varianten der intelligenten Ladestationen kommen ganz ohne LED-Anzeige aus. In diesem Fall ist die Statusabfrage entweder über App via Smartphone oder aber mittels Web gestützten Plattformen möglich. Wiederum andere verfügen über alle diese Optionen. Und oft auch über ein Touch - Display.

Anschlussklammer

Eine Wallbox hat keinen direkten Netzanschluss. Sie wird über Anschlussklammern an einen separat reservierten Stromkreis in der Hausinstallation angeschlossen.

Electric Vehicle Charge Controller

Der Electric Vehicle Charge Controller ist für die Steuerung des Ladevorgangs durch die Wallbox verantwortlich. Er kommuniziert mit dem Fahrzeug und bestimmt den Ladevorgang und die Ladeleistung. Dies insbesondere, wenn mehrere Ladegeräte angeschlossen sind. Hier gibt es teilweise eingebaut und teilweise extern erforderlich ein Modul für das Lastmanagement!

Ladekabel

Je nach Ausführung enthält eine Wallbox ein bis zwei Ladekabel, je nach Anzahl der Ladepunkte. Wie schon erwähnt, kann sie jedoch auch mit einem sogenannten Socket, also einer Ladesteckdose des Typs 2 ausgestattet sein. In diesem Fall entfällt ein festinstalliertes Ladekabel!

Schutzgeräte

Eine Wallbox verfügt über integrierte Schutzgeräte wie zum Beispiel einen speziellen Fehlerstromschutzschalter mit DC-Fehlerstromerkennung je Ladepunkt. Auch als DC-Personenschutz bezeichnet. Im besten Fall ist auch ein FI-Schutzschalter verbaut, was aber eher selten der Fall ist.

Leitungsschutzschalter

Der Leitungsschutzschalter ist dafür verantwortlich, die elektrische Leitung, also das Ladekabel vor Überlastung zu schützen und somit einen Schwelbrand oder ähnliches zu verhindern..

Schlüsselschalter / RFID- / Kartenleser

Eine vernünftige Wandladestation ist mit so einer Zugangsschutz-Einrichtung ausgerüstet. Sie verhindert den unbefugten Zugang durch Dritte und somit den allseits bekannten "Stromklau". Der Nutzer muss sich identifizieren, um Zugang zum Ladepunkt zu erhalten. Dafür meldet er sich über einen Schlüsselschalter, der nichts weiter tut als die Stromzufuhr zu unterbrechen oder freizugeben, oder aber einen RFID-Karten- bzw. Tag-Leser an, um den Ladepunkt freizuschalten.

(Eichrechtskonformer) Zähler

Dieser Zähler misst den Strom, der in das Fahrzeug fließt. So kann der Stromverbrauch für das Elektroauto vom restlichen Stromverbrauch im Haushalt getrennt erfasst werden. Die Königsklasse hierbei sind Zähler, die nach geltendem Eichrecht geeicht sind. Dies ist die Voraussetzung, wenn man eine ordnungsgemäße Abrechnung erstellen möchte, für den Fall das der Strom aus dem eigenen Wall Connector verkauft werden soll.

Antenne / Modem / LAN / WLAN/ 3G,4G,5G Modul

Per Antenne, Modem, LAN oder WLAN, teils auch mit einem 3G/4G/5G Zusatzmodul zur Aufnahme einer Sim-Karte ist die Wallbox mit dem Backend verbunden und kann Ladevorgänge abrechnen, steuern und Statusinformationen abrufen.

Welche Gründe gibt es, um sich für den Erwerb einer Wallbox zu entscheiden?

Ein Elektroauto auch über eine haushaltsübliche Steckdose mit 230 Volt aufladen - das ist Fakt und wird von den Herstellern unter Mitlieferung eines in eine Schuko-Steckdose passenden Notladekabel auch noch forciert. Allerdings dauert das Laden durch die geringe Leistung (2,3kW), die übertragen werden kann, sehr lange.

Der kritische Faktor hierbei ist jedoch nicht die sehr lange Ladedauer. Nicht jedes Stromnetz oder jede Steckdose ist derart belastbar, insbesondere nicht in Altbauten. Die Hausinstallation und die Leitungen können die Last nicht über lange Zeit tragen und könnten im Schlimmsten Fall sogar anfangen zu brennen (Kabelbrand). In jedem Fall empfehlen wir immer die Prüfung des Anschlusses und des Stromnetzes durch einen Fachmann. Sowohl Experten als auch Automobilhersteller empfehlen, das Elektroauto eher an einer Wallbox aufzuladen.

Welche konkreten Vorteile für eine Wallbox sprechen, haben wir für Sie hier aufgelistet:

Vorteil

Erklärung

Schnelle Ladung

Einer der hervorstechendsten Vorteile für die Anschaffung und die Nutzung einer Wallbox ist deren signifikant höhere Ladeleistung im Vergleich zum mitgelieferten Notladekabel.
Wie auch Elektroherde werden Wallboxen mit Starkstrom (400 Volt / 32A / 3 Phasen bei 22kW Ladern und mit 400/230 Volt / 16A / 3 Phasen/1 Phase bei 11kW Ladern) gespeist, so erzielen sie höhere Ladeleistungen, die für ein erheblich schnelleres Aufladen sorgen. So lassen sich Elektroautos z.B. mit einem 32A 22kW Lader dann zehnmal schneller laden, im Vergleich zu normalen Haushaltssteckdosen.

Effiziente Ladung und Nachhaltigkeit

Eine Wallbox dient als intelligenter An- und Ausschalter zwischen dem Stromnetz und der Ladelektronik des E-Autos. Dies bedeutet einfach erklärt, dass die Ladeleistung je nach Bedarf eingestellt sowie eine Zeitplanung für Ladevorgänge flexibel gestaltet und programmiert werden kann. Steht dem Besitzer eines E-Autos günstiger Nachtstrom zur Verfügung, kann die Wandladestation auf diese Zeiten programmiert und in Folge dessen Kosten eingespart werden. Vor allem in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher wird die Wallbox zu einer umweltbewussten und effizienten Lademöglichkeit: Der maximal erlaubte Strombezug aus einer Photovoltaikanlage oder einem Wärme- bzw. Batteriespeicher lässt sich regeln, indem die Wallbox zum Beispiel externe Zählerdaten ausliest.

Sicherheit

Der Sicherheitsaspekt ist ein weiterer Grund für die Nutzung einer Wandladestation. Im Vergleich zu einer Haushalts- bzw. Schukosteckdose sind durch die zahlreichen Sicherheitsmechanismen, die die Hausinstallation betreffen, Brände und Überlastungen ausgeschlossen. Ein Wall Connector verhindert im Gegensatz zu herkömmlichen Steckdosen eine Überlastung der elektrischen Anlage, da die integrierte Technik auf die hohe Dauerladeleistung ausgelegt ist und unter anderem auch, da man die gewünschte Leistung entsprechend einstellen kann. Ein kostenintensiver, separater Schutzschalter fällt weg. Moderne Wallboxen verfügen über eine Stromüberwachung sowie über eine Fehlerstromerkennung. Sobald die Wallbox eine Störung erkennt, bricht sie den Ladevorgang ab, indem sie die Verbindung vom Netz trennt. Diese Einrichtungen verhindern zum Beispiel, dass man einen gefährlichen Stromschlag bekommt, wenn eine Leitung defekt oder ein Kontakt feucht ist.

Kostenersparnis und Kostenkontrolle

Des Weiteren können durch eine Wallbox Kosten eingespart werden. Dies unter anderem, da sie die Ladung so programmierbar machen, dass die Stunden zum Laden genutzt werden, in denen der Strom am günstigsten ist (z.B. Nachtstrom). Auch die Sperrung der Wallbox ist möglich – ob vor Ort oder auch aus der Ferne – um eine unerwünschte Nutzung zu verhindern. Manche Wallboxen verfügen zudem über integrierte Zählerstände, über die sich feststellen lässt, wie viel Strom für die Ladevorgänge verbraucht wurde.

Wer sollte die Installation einer Wallbox übernehmen?

Es ist empfehlenswert, dass ein Fachmann (Sachkundiger Elektriker) die Installation der Wallbox übernimmt, da für eine Ladestation immer ein Starkstromanschluss notwendig ist. Es gibt mittlerweile Betriebe, die sich auf die Installation von Ladestationen spezialisiert haben, aber auch der Elektroinstallateur Ihres Vertrauens kann diese Aufgabe ganz einfach übernehmen. Mehr hierzu bei uns im Ratgeber Thema "Installation einer Wallbox"

Eignet sich das Haus für eine Wallbox?

Eine Wallbox ist in der Regel sehr leicht und wiegt circa 4 Kilogramm. Auch ältere Wände und Putzuntergründe sind demnach für die Montage geeignet. Sollte die Wand nicht ausreichend tragfähig sein, kann eine Wallbox fast immer auch auf speziellen Stelen montiert werden und eignet sich dadurch auch für Carports oder Außenstellplätze. Für den heimischen Netzanschluss ist eine private Ladestation mit einer Ladeleistung von 11kW in der Regel kein Problem. Lassen Sie den Netzanschluss aber auf jeden Fall immer von einem Elektroinstallateur prüfen.

In vier Schritten durch den Fachmann zur Wallbox

  • Netzanschluss prüfen: Halten alle Anschlüsse und Kabel der Dauerbelastung stand? Ein Fachmann sollte in jedem Fall prüfen, ob der heimische Netzanschluss groß genug für eine Wallbox ausgelegt ist – was für gewöhnlich der Fall ist.

  • Anpassung des Verteilers: Gibt es dort, wo die Ladestation installiert werden soll, einen Starkstromanschluss? Wenn nicht, muss dieser erst neu gelegt werden. Das Gleiche gilt für die Versorgung im Hausverteilerkasten. Dafür legt der Fachmann eine neue Leitung, die mit einer Sicherung geschützt wird. Es besteht zudem die Möglichkeit, auf Wunsch einen Zwischenzähler zu installieren. Dieser misst, wieviel Strom das Laden verbraucht. Wenn bereits ein Starkstromanschluss in der Garage oder im Carport vorhanden ist, kann dieser einfach für die Wallbox genutzt werden. Dann muss lediglich die Beschriftung im Verteilerkasten geändert werden und es geht direkt mit dem vierten Schritt weiter.

  • Wanddurchbruch: Ein Wanddurchbruch ist in der Regel nötig, da Verteilerkästen selten in der Garage oder draußen im Carport hängen. Damit der Strom auch tatsächlich an der Wallbox ankommt, wird die Leitung vom Verteilerkasten an den Installationsort der Wallbox gelegt – inklusive aller notwendigen Wanddurchbrüche. Diese sind aber mit einem einfachen Bohrer durchführbar.

  • Montage der Wallbox: Ist das Kabel gelegt – oder schon vorhanden – wird die Wallbox an die Wand geschraubt. Elektrische Schutzeinrichtungen sind zwingend erforderlich und vorgeschrieben. Sind diese nicht bereits in der Wallbox verbaut, müssen sie in der Hausinstallation außerhalb der Wallbox vorgesehen werden. Das ist zulässig, aber für Sie ein weiterer Kostenfaktor.

    Eventuell gibt es sogar für den Privathaushalt gesetzliche Rahmenbedingungen, die eingehalten werden müssen, die in der Ladesäulenverordnung (LSV) festgelegt sind. Wenn ein Fachbetrieb die Installation durchführt, haftet dieser auch für den korrekten Einbau.

Braucht man als Mieter eine Genehmigung des Vermieters für die Installation einer Wallbox?

Bis Ende März 2020 war es für Mieter und Wohnungseigentümer fast unmöglich, einen Stromanschluss für ihr E-Auto in der privaten Tiefgarage zu bekommen. Denn nur wenn alle Eigentümer zustimmten, durfte eine Lademöglichkeit eingebaut werden. Es bedurfte also der Genehmigung von allen Eigentümern einer Eigentümergemeinschaft, der Hausverwaltung oder dem Vermieter.

Seit Ende März 2020 ist dies jedoch dank der Bundesregierung anders. Die die Bundesregierung ein neues Gesetz beschlossen, demnach der Wohnungseigentümer den Einbau einer Ladevorrichtung in der Tiefgarage oder an einem Parkplatz auf dem Gelände der Wohnanlage verlangen kann. Die anderen Miteigentümer können anschließend nur noch über die Ausführung der Baumaßnahme bestimmen: Etwa über die Verwendung bestimmter Materialien. Ein einfacher Mehrheitsbeschluss soll für solche Entscheidungen ausreichen. Die Kosten für den Einbau und die Wartung der Ladestation trägt der jeweilige Antragsteller.

Trotz Corona-Krise hat die Große Koalition am 23.03.2020 endlich die lang diskutiere Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett segnete dazu den Entwurf von Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) ab. „Sowohl Wohnungseigentümer als auch Mieter erhalten einen Rechtsanspruch auf den Einbau einer Ladeeinrichtung für ein Elektrofahrzeug“, beschrieb sie als einen wichtigen Eckpunkt des neuen WEGs, dem der Bundestag noch zustimmen muss.

Bisher genügte in einer Eigentümergemeinschaft der Einspruch eines Besitzers, um die Installation einer Wallbox für ein Elektroauto oder einer Steckdose für ein E-Bike zu verhindern. Auch Vermieter konnten das Nachrüsten derartiger Ladevorrichtungen in Wohngebäuden blockieren. Das soll künftig nicht mehr möglich sein, wenn Mieter oder Miteigentümer auf eigene Kosten einen Stromanschluss legen lassen wollen.

Ähnliches gilt für einen Glasfaseranschluss mit hoher Kapazität. „Ein wichtiger Schritt, damit die Digitalisierung in Deutschland nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt“, erklärte Ministerin Lambrecht. Zudem sollen Eigentümerversammlungen künftig digital stattfinden können, was nicht nur in Zeiten von Corona ein Gewinn ist. Auch soll es einfacher werden, Gebäude energetisch zu sanieren, vor Einbrüchen zu schützen oder Barrieren etwa für Behinderte zu beseitigen.

Anfang März hatte das Kabinett bereits das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz verabschiedet, Es verlangt, dass in Wohngebäuden mit mehr als zehn Stellplätzen, die ein Bauherr neu errichtet oder umfassend renoviert, alle Parkplätze mit Leerrohren für Wallboxen vorgerüstet sein müssen.

Wie wichtig die Gesetzesänderung für die Verbreitung von E-Autos ist, zeigte eine ADAC Umfrage unter 310 Hausverwaltungen und anderen Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft in elf Großstädten im Jahr 2019. Denn das Ergebnis der Umfrage war ernüchternd: Vier von fünf der befragten Unternehmen haben in keinem einzigen Gebäude eine Lademöglichkeit für Elektroautos.

Anmelde- & Genehmighungspflicht einer Wallbox – wann muss was getan werden?

Die Installation einer Wandladestation, also eines Ladepunktes, muss unabhängig von ihrer Ladeleistung vor der Installation beim lokalen, zuständigen Netzbetreiber gemeldet werden. Dienen soll dies ausschließlich zur Information und der Möglichkeit der Sicherstellung der Netzstabilität auf Seiten des Netzbetreibers. So wird dem Netzbetreiber ermöglicht, die Belastungsspitzen abzuschätzen und ggf. durch den Ausbau der Infrastruktur die Netzstabilität zu gewährleisten, was für die Garantie einer stabilen Stromversorgung eine zwingende Voraussetzung ist.

Meldepflichtig sind Wallboxen mit einer Leistung von bis maximal 11kW. Alles, was an Wallboxen über 11kW Ladeleistung aufweist, also zum Beispiel eine 22kW Wallbox ist sogar genehmigungspflichtig! Mehr hierzu finden Sie in unserem Ratgeber Thema: "Ladestationen Meldepflicht"

Was muss beim Kauf einer Wallbox beachtet werden?

Zunächst müssen Sie vor dem Kauf einer Wallbox berücksichtigen, welches Elektroauto Sie besitzen – denn ausschlaggebend ist die Ladeleistung Ihres Fahrzeugs. Die Spanne hierbei reicht von 3,7kW bis 22kW und je nach Elektroauto bzw. Batteriekapazität beträgt die Dauer eines Ladevorgangs unterschiedlich lang (siehe dazu auch Abschnitt „Ladedauer an Ihrer Wallbox: Beispiele“). Zudem gibt es Wallboxen mit oder auch ohne fest angebrachtes Ladekabel. Komfortabler ist die Variante mit Kabel, da Sie, sobald Sie laden müssen, nicht jedes Mal von Neuem das separate Kabel aus dem Auto holen müssen. Allerdings muss in diesem Fall der Stecker auch kompatibel zum Fahrzeug sein.

Unter den europäischen Autoherstellern ist der Typ-2-EU-Stecker am weitesten verbreitet. Mit ihm sind die meisten Ladestationen ausgestattet. Dieser Stecker wurde speziell für das Laden von Elektroautos entwickelt. Er tauscht auch zusätzlich zum Strom die Informationen mit dem Fahrzeug aus. Auf dem asiatischen Markt ist auch der Typ-1-Stecker gängig. Hierfür würden Sie dann ein passendes Anschlusskabel mit einem sogenannten Euro-Stecker benötigen, der auf der einen Seite einen Typ-2-Stecker und auf der anderen Seite einen Typ-1-Stecker hat. Achten Sie beim Kauf darauf, dass im Idealfall ein kompetenter Kundendienst verfügbar ist, sollte es einmal zu einer Störung kommen.

Die wichtigsten Tipps und Faktoren die Sie beim Kauf einer Wallbox

Tipp / Faktor

Erklärung

Kompatibilität des Wallbox Steckers mit Ihrem Elektroauto

Bei den meisten Wallboxen sind die Ladekabel bereits an der Ladestation integriert. Grundsätzlich ist dies eine gute Sache, da Sie Ihr Ladekabel nicht ständig aus dem Kofferraum Ihres Elektroautos hohlen müssen oder Gefahr laufen das Ladekabel zu vergessen. Da sich innerhalb der EU vor allem die IEC 62196 Norm durchgesetzt hat, sind die meisten Wallboxen bereits mit einem „Mennekes-Stecker“ auch Typ 2 Stecker genannt ausgerüstet. Dieser ist mit allen gängigen Elektroauto Neuwagen kompatibel. Jedoch funktionieren bei einigen älteren Elektroautos, US-Fahrzeugen und asiatischen E-Autos nur Wallboxen mit einem Typ 1 Stecker. Hierbei ist zu beachten das Stecker vom Typ 1 eine maximale Ladeleistung von 7,4kW an Ihrer Wallbox ermöglichen. Die neueren Stecker des Typ 2 erlauben hier bereits eine Ladeleistung von 43kW beim Schnellladen. Deshalb sollten Sie sich vor dem Kauf Ihrer Wallbox sowohl mit dem Steckertyp als auch mit dem im Elektroauto verbauten Akku beschäftigen, um ein problemloses Laden sicherzustellen. Wallboxen ohne ein festes Kabel haben zwar den Vorteil, dass Sie dieses nachträglich ersetzten oder durch einen Adapter austauschen können, jedoch erhört dies nicht die Ladeleistung der Wallbox.

Kabellänge als Faktor bei der Wallbox Auswahl

Sollten sie sich für eine Wandladestation mit festem Kabel entscheiden, achten sie bereits vor dem Kauf auf die passende Länge. Es gilt vor allem ein Verkanten des Ladekabels zu vermeiden. Zusätzliche Überlegungen bei der Auswahl der richtigen länge entstehen durch die Räumlichkeiten, in denen sich die Wallbox befindet. Bei einer Doppelgarage zum Beispiel sollten Sie beachten, dass sofern nur eine Wallbox vorhanden ist, beide Autos laden können. Sollten Sie Ihrem Besuch auch das Laden bei Ihnen zuhause ermöglichen wollen, planen Sie noch etwas Extralänge für das Kabel ein. Ein Ladekabel von 5 Metern Länge kann durchaus angebracht sein, sollten Sie hier unschlüssig sein und Ihre Elektroautos nicht umparken wollen.

Die Ladeleistung der Wallbox

Beachten Sie die maximale Ladeleistung Ihrer Elektroautos, denn eine 22kW Wallbox bringt Ihnen nichts, wenn der Akku Ihres E-Autos nur maximal mit 4,6kW laden kann. Hier findet in der Regel eine automatische Drosselung des Energieaufnahme statt, dies kann aber bei einzelnen Wallbox Modellen variieren.

Der FI-Schalter schützt Sie und Ihre Wallbox

In Deutschland ist bei der Installation einer Wallbox ein sogenannter FI-Schalter (Fehlerstromschutzschalter) zwingend vorgeschrieben. Sollte die Ausgewählte Wallbox keinen integrierten FI-Schalter besitzen, müssen Sie diesen nachträglich installieren lassen. Ein solcher Fehlerstromschutzschalter kostet in der Regel um die 300 Euro, hinzu kommen jedoch noch die Installationskosten. Dieses wichtige Kriterium sollten Sie beim Preis- und Modell-Vergleich immer im Auge behalten.

Installation der Wallbox im Außenbereich

Wenn Sie Ihr Elektroauto zum Beispiel im Carport oder auf dem Parkplatz neben Ihrem Haus parken, macht eine Outdoor-Wallbox Sinn. Diese wasserdichten Wallboxen sind erforderlich um die Risiken, die durch die Kombination von Wasser und Elektrizität entstehen zu verhindern. Bringen Sie nicht-wasserfeste Ladestationen niemals im Freien an, um sich selbst und Ihr E-Auto zu schützen.

Konformitätserklärung der Wallbox

Die meisten in Deutschland erhältlichen Wandladestationen haben eine sogenannte EU-Konformitätserklärung welche Basis für die CE-Kennzeichnung ist. Dies bestätigt, dass die Wallbox die Grundlegenden Sicherheitsanforderungen und europäischen Richtlinien erfüllt.

Wie sind die Anschaffungskosten einer Wallbox?

Die Gesamtkosten für eine Wallbox setzen sich aus den Kosten für die Ladestation, die notwendigen weiteren Komponenten, Installation und Abnahme des Ladesystems durch den Fachmann zusammen. Bei Wallboxen besteht hier eine große Preisspanne, die sich zwischen 500 und 2.500 Euro bewegt – unter anderem abhängig von Hersteller, Ausführung und Fahrzeugmodell. Es gibt auch Elektroauto-Hersteller, die sie vergünstigt oder kostenlos im Falle eines Autokaufs oder Leasings dazu anbieten. Die Kosten für die Installation betragen zusätzlich noch einmal je nach Rahmenbedingungen (bauliche Gegebenheiten, Länge des verlegten Kabels etc.) 800 bis 1.000 Euro.

Am Rande: Was kostet das Laden eines Elektroautos zuhause?

In der Regel ist Laden günstiger als Tanken. Wie viel der Strom für Ihr Elektroauto kostet, berechnen Sie ganz einfach wie folgt: Multiplizieren Sie den Preis pro Kilowattstunde mit dem Energieverbrauch Ihres Elektroautos pro 100 Kilometer.

Welche Wallbox ist die Richtige?

Was die meisten Wallboxen gemeinsam haben, ist der feste Anschluss an die Hausinstallation. Meist durch den Typ-2-Stecker. Die Unterschiede, über die sich ein Käufer im Klaren sein muss, sind die Ladeleistung und der Bedienkomfort. Je nach Wallbox und Fahrzeug dauert das Laden nämlich sehr lange oder wird sehr verkürzt. Der ADAC empfiehlt eine 11kW Wallbox. Sie kann einphasig, aber auch zwei- und dreiphasig laden und reicht für eine Ladung über Nacht – auch bei größeren Batterien – in der Regel aus.

Wir empfehlen immer die zukunftssicherere Variante, die 22kW Wallbox. Zwar ist die Installation genehmigungspflichtig, doch der Aufwand lohnt sich. Künftige Elektrofahrzeuge werden mehr Ladeleistung haben, was eine 11kW Wallbox dann etwas langsamer macht.

Wie berechnet man die Ladedauer eines Elektroautos an einer Wallbox?

Die Reichweite von Elektroautos bewegt sich aktuell zwischen 120 und 500 Kilometern mit voller Ladung, abhängig von Fahrstil, Wetterbedingungen und Batteriealter. Die Ladedauer für Elektroauto- und Plug-in-Hybrid-Modelle variiert je nach Batteriekapazität und Ladeleistung der Wallbox. Als Fahrer ist es natürlich wichtig zu wissen, wie viel Zeit Sie zum Aufladen einplanen müssen.

Die Wallbox benötigt in der Regel einen Drehstromanschluss mit einer Spannung von 400 Volt. Dabei kann man dreiphasig laden. Bei einer Stromstärke von 16 Ampere erreicht die hauseigene Stromtankstelle eine Ladeleistung von 11kW. Eine entsprechend gesicherte Wallbox mit 32A Stromstärke kommt auf die doppelte Ladeleistung von 22kW. Als Beispiel: Um einen 2019er BMW i3 mit 42,2kW-Akku aufzuladen, benötigt man circa drei Stunden.

Nicht jeder Akku eines Elektroautos lädt gleich schnell. Dabei ist die Kapazität der Elektroauto-Batterie eine entscheidende Größe. Diese wird in Kilowattstunden (kWh) angegeben. Je mehr Kapazität hier zur Verfügung steht, umso höher ist auch die Reichweite eines Elektroautos.

Die Ladezeit für Ihr Elektroauto können Sie mit der folgenden Formel berechnen: Teilen Sie die Akkukapazität durch die Leistung der Wallbox, um die ungefähre Ladedauer Ihres Elektroautos zu erhalten (einige Nebenfaktoren, zum Beispiel die Außentemperatur, sind hier jedoch ausgeklammert).

Akkukapazität / Ladeleistung = Ladedauer in Stunden

Beispiel: 60kWh / 22kW = 2:45h

Die Ladeleistung ist während des Ladevorgangs jedoch nicht konstant, sondern kann abhängig vom Zustand der Batterie limitiert sein.

Welche Förderungen gibt es für eine Wallbox?

Während die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs durch den Umweltbonus gefördert wird, ist die Förderung von Wallboxen eher überschaubar und regional definiert. Dabei fehlt es in Deutschland an einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Das Förderungsbestreben des Bundes zum Ausbau der Ladeinfrastruktur fokussiert sich bisher auf öffentlich zugängliche Ladestationen, gemäß der Ladesäulenverordnung. Die Förderung privater Ladestationen hingegen ist noch nicht vorangeschritten, auch wenn das Thema in der Politik generell auf der Agenda steht.

In unserem Info-Bereich Förderungen finden Sie alle aktuellen Fördermaßnahmen von Bund, Ländern, Kommunen und lokalen Stadtwerken & Co.

Wie funktioniert eine Wallbox mit einer PV-Anlage (Photovoltaik)?

Mit der Kombination aus Wallbox und Photovoltaik verbessern Sie Ihre Ökobilanz doppelt. Sollten Sie bereits eine Photovoltaikanlage besitzen, dann ist Ihnen die Thematik schon bekannt. Wenn Sie jedoch noch darüber nachdenken, eine Photovoltaikanlage zu installieren oder das Thema für Sie noch komplett neu ist, dann können Sie sich über unseren Photovoltaik-Guide umfassend informieren.

Was genau ist Photovoltaik?

In Kürze zum Einstieg: Bei Photovoltaik handelt es sich um ein technisches Verfahren, bei dem Lichtenergie (die elektromagnetische Strahlung der Sonne) in elektrische Energie umgewandelt wird. Dies geschieht mithilfe sogenannter Solarzellen, die als Solarmodule (zumeist) auf dem Dach installiert sind. Den erzeugten Strom kann man sowohl selbst nutzen als auch in das öffentliche Stromnetz gegen eine feste Vergütung einspeisen. Je nach Bedarf kann eine Photovoltaikanlage auch mit einem Stromspeicher kombiniert werden. Dieser speichert den nicht direkt selbst verbrauchten Solarstrom und stellt ihn genau dann zur Verfügung, wenn die Anlage weniger Strom produziert als für den Eigenbedarf nötig ist.

Wallbox mit PV-Strom laden

Ein Elektroauto lässt sich natürlich ebenfalls mithilfe von Photovoltaikstrom aufladen. Und das lohnt sich! Eine PV-Anlage mit einer Leistung von 5 kWp jährlich kann bis zu 5.000 Kilowattstunden Strom liefern. Wenn der Energieverbrauch eines Elektroautos bei 17 kWh/100 km liegt, fahren Sie fast 2.500 km im Monat emissionsfrei. Die maximale Ladeleistung für ein Elektroauto mit Solarstrom ist unter anderem abhängig von der Größe der Photovoltaikanlage und dem Stromverbrauch durch andere Geräte im Haushalt. Je größer die Photovoltaikanlage und je kleiner der Verbrauch durch Ihre Haushaltgeräte, desto größer ist die mit PV-Strom maximal zur Verfügung stehende Ladeleistung für Ihr Elektrofahrzeug.

Unidirektionale Anbindung

Aktuell fließt der Strom von der Photovoltaikanlage zur Wallbox und dann zum Elektroauto – man spricht dabei von einer unidirektionalen Anbindung.

Bidirektionale Anbindung

In Zukunft wird es auch möglich sein, dass der Strom vom Elektroauto zurück in das Haus fließen und eingespeist werden kann. Das nennt man dann eine bidirektionale Verbindung, bei der das Elektrofahrzeug als Batteriespeicher fungiert. Wenn mehr Strom zur Verfügung steht, als zu diesem Zeitpunkt im Haus benötigt wird, wird das Elektroauto geladen. Ist weniger Strom als benötigt vorhanden (z.B. abends oder nachts), wird das Haus mit Strom aus der Autobatterie versorgt. Bidirektionale Ladestationen befinden sich jedoch noch in der Entwicklung.

Die Vorteile des Ladens durch Photovoltaik-Strom: Sie leben noch umweltbewusster und sparen weitere Kosten. Es gibt mittlerweile auch intelligente Lademanagement-Systeme, mit denen man den Ladeprozess einfach und bequem regulieren und überwachen kann. Die Entscheidung, ob das Auto lediglich durch PV-Strom geladen oder zusätzlicher Strom aus dem Netz bezogen werden soll, steht dem dann Benutzer frei. Über mobile Applikationen haben Sie die Möglichkeit, sowohl den Ladezustand als auch den Eigenverbrauch abzulesen.

Was man beim Laden mit Photovoltaik-Strom beachten muss:

Sollten Sie über eine Photovoltaikanlage, aber über keinen Stromspeicher verfügen, sind die Ladezeiten genau zu planen.

Nutzen Sie soweit möglich die Sonnenstunden und timen Sie entsprechend Ihren Laderhythmus.

Wallbox für Unternehmen

Auch für Unternehmen wird die Nutzung von Elektrofahrzeugen immer interessanter, zumal es heute immer wichtiger ist, umweltfreundlich und zukunftsorientiert zu handeln.

Ladekonzept für Elektrofahrzeuge und die Wallbox aufstellen

Wenn es um einen ganzen Fuhrpark geht, dann müssen Sie das Konzept der Elektromobilität im ersten Schritt gründlich durchdenken: Wer mehrere Elektrofahrzeuge an einem Standort laden will, muss darauf achten, dass es zu keinen Engpässen im Fuhrpark kommt, denn sonst können die Fahrer die Elektroautos nicht voll ausschöpfen. Hier gilt es, Prioritäten zu setzen: Ein Fahrzeug von Service-Mitarbeitern zum Beispiel, die regelmäßig zu Kunden fahren, sollte so schnell wie möglich wieder einsatzbereit sein.

Die folgenden Fragen sollte man sich stellen, wenn man ein Ladekonzept für das eigene Unternehmen plant:

  • Wann müssen welche Fahrzeuge geladen sein?

  • Welche Art von Ladestation passt für meinen Einsatzbereich?

  • Wie behalte ich die Kosten im Blick?

  • Kann mein Unternehmen sparen, indem wir auf erneuerbare Energien setzen?

Management-Plattformen für Ladeprozesse

Es gibt die Möglichkeit, Management-Plattformen zu erwerben, mit denen man immer einen Überblick über den Status und den Verbrauch der Ladestationen hat. Mit einer solchen Plattform lassen sich die Ladepunkte und Ladevorgänge effizient verwalten und organisieren. Für Unternehmen bedeutet das, dass man die Anforderungen an Ladevorgänge individuell anpassen kann – für Kunden, Mitarbeiter oder auch Besucher. Je nach Hersteller können solche Lösungen auch Ratschläge zur Installation sowie Wartungs- und Benutzerservice umfassen.

Steuerliche Vorteile für Arbeitnehmer

Wer ein Elektroauto als Firmenwagen fährt, erhält Vorteile bei der Lohnsteuer. Seit Januar 2017 ist dies im „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr“ geregelt. Wer einen Firmenwagen mit Elektro- oder Hybridantrieb nutzt, profitiert übrigens bereits seit 2013 von einer gesetzlichen Bonusregelung.

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