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Auto Motor und Sport Mittwoch, 8. Juli 2020 von Auto Motor und Sport

20 Prozent mehr Reichweite als noch 2019

Das Tesla Model S durchbricht jetzt die Reichweiten-Schwelle von 400 Meilen – es kommt also 647 rein elektrische Kilometer weit.

Noch in diesem Jahr soll laut einer Ankündigung von CEO Elon Musk ein überarbeitetes Tesla Model S mit drei Motoren und größerem Akku auf den Markt kommen – von „Alien-Technologie“ schwärmte der Tesla-Chef im Zusammenhang mit diesem als Plaid bezeichneten Antrieb. Ein junger Designer hat sich jetzt aktuelle Design-Trends bei Tesla und den Prototypen eines Model S Plaid genau angesehen, der im vergangenen Jahr auf dem Nürburgring getestet wurde, und daraus einen interessanten Entwurf gemacht: ein Tesla Model S, wie es in einer neuen Generation samt Plaid-Option aussehen könnte.

Tesla Model S moderner, sportlicher und mehr Reichweite
CEO Elon Musk selbst hatte zu dem Tesla Model S (und später Model X) Plaid zunächst nur gesagt, dass es ein überarbeitetes Fahrwerk und die drei Motoren bekommen werde; später bestätigte er auf Nachfrage einen größeren Akku. Außerdem entstand stark der Eindruck, als hätte Tesla den Plaid-Prototypen als Reaktion auf eine Rekord-Runde von Porsche mit dem damals neuen Elektro-Sportler Taycan auf den Nürburgring geschickt. Tatsächlich soll das Model S dort inoffiziell eine deutlich schnellere Zeit herausgefahren haben.


Das Tesla Model S durchbricht jetzt die Reichweiten-Schwelle von 400 Meilen – es kommt also 647 rein elektrische Kilometer weit. Tesla-Chef Elon Musk hat es stolz heraus getwittert: Das Model S sei das erste Elektroauto, das nach dem Verbrauchsmessverfahren der EPA (Environmental Protection Agency – unabhängige U.S.-Umweltschutzbehörde) über 400 Meilen weit kommt – umgerechnet sind das 647 Kilometer. Tesla versucht bereits seit längerer Zeit mit dem Model S die 400-Meilen-Grenze nach EPA-Standard zu knacken, scheiterte aber immer wieder. Bei Musk führte dies routinemäßig zu Unmut und Pöbeleien gegenüber der EPA. Jetzt hat das in seiner Grundversion betagte Model S (seit 2012 auf dem Markt, Facelift 2016) aber anscheinend wirklich den Reichweitenrekord geschafft.

Viele Maßnahmen führen zum Erfolg
Laut Tesla haben sowohl die permanente Verbesserung der Model-S-Technik als auch ein Technik-Transfer aus den später entwickelten Modellen Model X und Model 3 zu der Reichweitenverbesserung beigetragen. Die wichtigsten Änderungen betreffen eine verbesserte Aerodynamik, auf einen niedrigen Energieverbrauch optimierte Räder, eine Gewichtsreduzierung und ein verbessertes System zur Rückgewinnung von Energie. Damit kommt die Version Long Range plus jetzt 20 Prozent weiter als das Model S P100D von 2019 – mit dem gleichen Akku.

Mehr Reichweite – niedrigerer Preis
In der Model-S-Modellpalette ersetzt der neue "Longe Range plus" seinen Vorgänger "Long Range". Damit einher geht in den USA eine Preissenkung in Höhe von 5.000 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 4.413 Euro).

Die Reichweitenrekord-Version Model S Long Range plus taucht noch nicht auf der von der U.S.-Regierung betriebenen Fahrzeug-Energieverbrauchs-Website fueleconomy.gov auf.

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